Der Rasenmäher Frühlingscheck

Nach einem langen Winter kommt irgendwann der Zeitpunkt in dem man seinen Rasenmäher für den ersten Einsatz vorbereiten sollte. Schließlich wäre es äußerst ärgerlich, wenn das Gras bereits wächst und der Mäher plötzlich Probleme hat und Zicken macht. Wurde der Mäher vor dem Winter gut gesäubert und gelagert, z.B. in einem Geräteschuppen als Rasenmäher Garage, so dürfte es im Frühling kaum größere Probleme geben. Ein Check aller Komponenten ist aber in jedem Fall zu empfehlen.

Welche Wartungsarbeiten stehen an?
Wichtig für das richtige Mähvergnügen ist natürlich ein scharfes Messer. Dieses sollte einmal im Jahr nachgeschliffen werden. Wurde diese Arbeit nicht bereits im Herbst erledigt so ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen. Wie man dabei am besten vorgeht kann man im Ratgeber „Wie schärfe ich ein Rasenmähermesser?“ nachlesen.
Falls es sich um einen Benzinmäher handelt und noch Restbenzin im Tank vorhanden ist, so sollte man dieses ablassen, soweit im Herbst kein Kraftstoff-Additiv beigemischt wurde. Benzin hat die Eigenschaft über längere Zeit an Zündfähigkeit einzubüssen und kann sogar dazu führen, dass der Vergaser verharzt. Um solche Probleme in Zukunft zu vermeiden sollte man den Restsprit am besten bereits vor der Einlagerung restlos verbrauchen. Hierzu kann ich den Ratgeber „Wie mache ich meinen Rasenmäher winterfest?“ empfehlen.



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Was muss sonst alles gecheckt werden?
Bei Benzinmähern ist die Kontrolle des Ölstandes äußerst wichtig, schließlich wird der Motor schaden nehmen, ist kein oder kaum Öl vorhanden. Notfalls muss der Ölstand wieder aufgefüllt werden, wobei mindestens einmal im Jahr auch ein kompletter Ölwechsel empfohlen wird. Für alle benzinbetriebenen Modelle ebenfalls wichtig ist die Kontrolle des Luftfilters und der Zündkerze. Letztere kann z.B. mit etwas Bremsenreiniger gesäubert werden.
Zuletzt, und das betrifft alle Rasenmäherarten, sollten die Bedienelemente und Metallzüge kontrolliert werden – Diese können sich z.B. aushängen oder ähnliches. Funktioniert alles noch wie gewohnt so kann der erste Teststart durchgeführt werden, um zu sehen ob der Motor noch rund läuft. Ist dies der Fall so steht der neuen Mähsaison nichts mehr im Wege.

Eine Blumenwiese anlegen und pflegen

Immer mehr Gartenbesitzer träumen nicht nur von einem akkurat angelegten grünen Rasen, sondern auch von einer wunderschönen blühenden Blumenwiese die Mensch und Tier gleichermaßen erfreut. Gerade in der heutigen Zeit des Flächenverbrauchs und der Monokulturen bietet eine private Blumenwiese einen äußerst wichtigen Ausgleich für Insekten und Kleintiere. Da der Frühling in den Startlöchern steht ist nun die richtige Zeit gekommen, um sich über die Umsetzung eines solchen Projektes Gedanken zu machen.

Wann und wo lege ich meine Blumenwiese an?
Bevor es an die Vorarbeit geht steht die Frage im Raum, wann der optimale Zeitpunkt für die Aussaat einer Blumenwiese überhaupt ist. Als bester Zeitraum haben sich hier die Frühlingsmonate März, April und Mai ergeben, jedoch ist auch eine Aussaat auch im Herbst durchaus OK.
Als Standort sollte ein möglichst sonniger und trockener Teil des Gartens gewählt werden, damit sich die Blütenpracht später auch voll entfalten kann. Der Boden selbst sollte im Gegensatz zur Rasenfläche eher Nährstoffarm ausfallen, daher wird bei der Vorbereitung gerne Sand oder feiner Kies beigemischt.



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Wie muss ich den Boden vorbereiten?
Ist der richtige Standort gefunden, so können die Arbeiten beginnen: Zunächst entfernt man die vermutlich vorhandene Grasschicht und gräbt die obere Schicht der Erde um. Bei der anschließenden Auflockerung kann eine Motorhacke sehr nützlich sein, zur Not gehts aber auch mit einem Spaten. Größere Wurzeln, Steine etc. sollten entfernt werden. Um dem Boden Nährstoffe zu entziehen und nicht zu riskieren, dass nach einiger Zeit wieder Wiesengräser dominieren, sollte man wie bereits weiter oben erwähnt etwas Sand oder feinen Kies beimischen. Zum Schluss wird der Boden mit der Harke glatt gezogen und kann, falls vorhanden, mit einer Handwalze verdichtet werden.

Was gibt es bei der Aussaat zu beachten?
Vor der Aussaat muss man sich noch für das richtige Saatgut zu entscheiden. Unter den Bezeichnungen Blumenwiese, Wildblumen, Bienenmagnet o.ä. stehen zahlreiche Produkte zur Auswahl. Billige Blumenmischungen blühen oft nur ein Jahr, während hochwertige Mischungen mit heimischen Blumen längerfristig das Gärtnerherz erfreuen können. Hier lohnt sich auch ein Blick auf die Bewertungen z.B. bei Amazon.
Die Aussaat selbt kann von Hand vorgenommen werden, dabei werden die Samen gleichmäßig über die Fläche verteilt, wobei darauf zu achten ist, dass es am Tag der Saat möglichst windstill ist. Anschließend kann man den Samen etwas einhaken und mit einem Rasensprenger (oder Notfalls einer Gießkanne) gut anfeuchten, ohne dass er weggespült wird. Ist die Witterung sehr trocken, so wird in den ersten Tagen tägliches Gießen empfohlen, da die Pflanzen in der Keimphase genügend Feuchtigkeit benötigen. Nach einigen Wochen kann man sich dann an den ersten Blumen erfreuen.

Aktueller Blumenwiese Tipp

Muss ich eine Blumenwiese auch mähen?
Eine Blumenwiese benötigt deutlich weniger Arbeit und Pflege als ein akkurater Rasen, ganz ohne Rasenmähen kommt man aber nicht aus, möchte man die Blütenpracht längere Zeit erhalten. Der Grund ist einfach: Mäht man nicht, so verwildert die Blumenwiese zusehends. Konkurrenzstarke schnellwachsende Pflanzen würden die Blumen nach und nach verdrängen. Nur durch Rasenmähen können diese zurückgedrängt werden und die Wiesenblumen können sich behaupten. Ausserdem entzieht man dem Boden Nährstoffe, vorausgesetzt man sammelt das Schnittgut ordentlich aus, was für den Fortbestand der Blumenpracht ebenfalls von Bedeutung ist.

Wann und wie oft muss ich eine Blumenwiese mähen?
Blumenwiesen sollten ca. zweimal im Jahr gemäht werden. Wurde die Wiese neu angelegt, so sollte der erste Schnitt frühestens nach ca. 10 Wochen stattfinden. Aber auch ansonsten sollte der erste Wiesenschnitt nicht vor Ende Juni stattfinden, damit der Samen für die Selbstaussaat der Blumen weit genug reifen konnte. Ein möglicher zweiter Schnitt kann dann im Abstand von ca. 2 Monaten, also frühestens Ende August stattfinden. Ein guter Zeitpunkt ist auch der Vollherbst, so im Oktober, damit sich über den Winter nicht zu viel Humus durch die alten Pflanzen bilden kann.

Wie mähe ich eine Blumenwiese richtig?
Traditionell wurden Blumenwiesen früher mit der Sense gemäht. Auch wenn diese Methode auch heute noch die umweltschonenste Art darstellt, ist sie für die meisten Leute zu schweißtreibend und erfordert auch einige Übung. So bleibt schließlich nur die motorisierte Variante, wobei man mit normalen Rasenmähern bei hohem Gras nicht mehr weit kommt. Für kleine Flächen kann hier auch ein Rasentrimmer reichen, für größere benötigen sie schon einen Hochgrasmäher. Hier kommen in erster Linie Balken- und Kreiselmäher in Frage.

Schneeräumen mit dem Rasentraktor

Zugegeben, oft sind und waren die Winter der letzten Jahre in vielen Gegenden Deutschlands nahezu schneefrei. Wenn Frau Holle dann aber doch zuschlägt, was vor allem in höheren Lagen meist der Fall sein sollte, muss man sich mit dem ungeliebten Thema Schneeräumen auseinandersetzen. Hier kommt traditionell die Schneeschaufel zum Einsatz, was jedoch gerade bei größeren Einfahrten und Gehwegen sehr anstrengend sein kann. Glücklich schätzen kann sich wer einen Rasenmähertraktor sein eigen nennt, schließlich lassen sich die tollen Gartenhelfer auch im Winter einsetzen.

Wann lohnt sich das Schneeräumen mit dem Rasentraktor?
Grundsätzlich sollte schon eine ausreichende Fläche zum räumen vorhanden sein. Wer nur fünf Meter Gehweg und keine Einfahrt besitzt für den wäre das Schneeräumen mit dem Rasentraktor höchstens eine Spielerei. Meistens sind aber doch mehrere Wege freizuräumen, oft auch große Einfahrten oder Terrassenflächen. Spätestens dann kann ein Rasentraktor mit Schneeschild eine große Erleichterung darstellen. Gerade für ältere Menschen ist das hantieren mit Schneeschaufel oft eine Zumutung und belastet zusätzlich den Rücken.



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Welcher Rasentraktor ist geeignet?
Während einige Rasentraktoren schon von Haus aus mit Winterausrüstung zu bekommen sind, gibt es für andere Modelle auch Universal Schneeschilder, die sich je nach Traktor mal leichter oder schwerer montieren lassen. Dennoch sollte der Traktor auch genügend Leistung mitbringen, ansonsten können größere Schneemassen schnell zum Problem werden – Empfohlen werden hier mindestens 13 PS, besser mehr. Unerlässlich sind überdies Schneeketten, damit die Räder auf dem glatten Untergrund nicht durchdrehen. Ausserdem muss der Traktor auch ein ausreichendes Eigengewicht mitbringen, weswegen davon abgeraden wird ein Schneeschild an einem kleinen Aufsitzmäher zu montieren. Ist der Mäher zu leicht dann bringen auch Schneeketten nichts mehr wenn der Schnee etwas tiefer oder nass ist. Auch hier gibt es eine klare Empfehlung: 200 kg oder mehr.
Falls es zu Einsetzen in der Dunkelheit kommen soll, was gerade im Winter nicht unüblich sein dürfte, muss auch darauf geachtet werden, dass der Rasenmähertraktor mit einer Beleuchtung ausgestattet ist.

Was gibt es sonst noch zu beachten?
Zuletzt sein noch zu sagen, dass es sich für den Wintereinsatz empfiehlt das Mähwerk des Rasentraktors vorher zu demontieren. Der Kontakt mit Schnee oder gar Streusalz würde sonst irgendwann zu Korrosion führen, was es unbedingt zu vermeiden gilt. Hier ist es durchaus sinnvoll sich vor dem Kauf zu informieren, wie umständlich sich die Demontage darstellt.

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Ein Rasenmäher als Weihnachtsgeschenk

Wer an das kommende Weihnachtsfest denkt hat vermutlich alles mögliche im Kopf, aber mit Sicherheit nicht Rasenmähen oder Rasenmäher. Dabei ist es schon lange gang und gäbe verschiedene Baumarktartikel wie z.B. Bohrmaschinen, Werkzeugkoffer etc. an Weihnachten an den Mann oder die Frau zu bringen. Wer wirklich mal etwas Außergewöhnliches verschenken möchte, sollte sich daher mal mit der Idee eines Rasenmähers als Weihnachtsgeschenk befassen.

Welche Rasenmäher lassen sich am besten verschenken?
Wer den Rasenmäher unter den Weihnachtsbaum legen und dem Beschenkten eine wirklich große Freude machen möchte, der ist wohl am besten mit einem Rasenmäher Roboter bedient. Die Geräte sind klein und wiegen meist nur wenige Kilogramm, somit lassen sie sich schön verpacken und sehen wie ein normales Weihnachtsgeschenk aus. Voraussetzung ist allerdings, dass der Beschenkte auch einen geeigneten Garten für Mähroboter besitzt und keine 5000 m² große Blumenwiese. Hat der Beschenkte bereits einen Mähroboter so bieten sich weitere Geschenke wie eine entsprechende Rasenmäher Garage für Mähroboter an.

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Kann ich auch große Rasenmäher verschenken?
Etwas schwieriger wird es bei größeren Rasenmähern, einem Verschenken zu Weihnachten steht dennoch nicht allzu viel im Wege. Normale Benzin- oder Elektromäher sind klappbar und werden normalerweise im Paket geliefert. Hat man noch jemanden zu Hilfe so ist auch der Transport der Kisten kein großes Problem. Das Gewicht eines Benzinmähers liegt bei ca. 30 – 40 kg.
Was wirklich nicht mehr unter den Weihnachtsbaum passt sind Rasentraktoren und Aufsitzmäher. Spätestens hier muss man sich etwas einfallen lassen, möchte man so ein einzigartiges Weihnachtsgeschenk planen. Falls die Möglichkeit des Transportes besteht könnte man das Gerät z.B. bei einem Bekannten verstecken, am einfachsten wäre es natürlich direkt beim Nachbarn. Am Tag selbst bietet sich eine Folie oder eine Decke als Abdeckung ab, die z.B. zusätzlich mit einer Schleife verziert werden kann. Alle Mühe ist es wert wenn der Beschenkte sein einzigartiges Weihnachtsgeschenk schließlich zu sehen bekommt.

Was ist die Alternative?
Da ein Rasenmäher die ersten Monate nach Weihnachten sowieso nicht zum Einsatz kommt und das Verstecken und Verpacken vor allem bei größeren Mähern sehr Mühevoll sein kann, bietet sich als Alternative ein selbstgemachter Gutschein an, der den Schenkenden dazu verpflichtet im Frühjahr einen Rasenmäher für den Beschenken zu kaufen. Schöner ist es natürlich den Rasenmäher gleich in den Händen zu halten.

Wie übersteht mein Rasen den Winter?

Jetzt wo der Winter vor der Tür steht machen sich manche Gartenbesitzer vielleicht Gedanken wie das Gras am besten durch die kalte Jahreszeit kommt, damit es im Frühling keine bösen Überraschungen gibt. Nachdem der letzte Rasenschnitt des Jahres stattgefunden hat und der Rasenmäher bereits in einem Schuppen oder einer Garage verstaut wurde, wird es langsam Ruhig im Garten. Dennoch gibt es auch im Winter ein paar Dinge zu beachten um Schaden von der Rasenfläche abzuwenden:

Rasen nicht abdecken bzw. belasten
Bevor der Winter Einzug erhält ist wichtig die Rasenfläche vom Laub zu befreien, ansonsten kann sich unter der Laubschicht ein Mikroklima bilden, welches Pilzwuchs fördert und Krankheiten begünstigt. Normalerweise dauert es bis in den November hinein, ehe alle Bäume ihre Blätter fallengelassen haben. Solange muss man sich eben auch mit dem Laub abgeben.
Im Winter selbst ist darauf zu achten, dass der Rasen nicht mit großen Schneelasten abgedeckt wird, die z.B. von Terrasse oder Weg geräumt wurden. Große Schneehäufen brauchen lange zum Abtauen und sind stark verdichtet – Die Gräser leiden dadurch unter Licht- und Sauerstoffmangel. In Folge dessen können gelbe Halme entstehen und im schlimmsten Fall sogar absterben. Besser ist es die Schneemengen an Weg- oder Terrassenrand zu lagern.



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Rasen nicht betreten
Der Rasen sollte im Winter am besten gar nicht betreten werden. Am meisten gilt dies, wenn Schnee über den Gräsern liegt, da dieser dann Platt gedrückt wird, was wiederum zu einem ähnlichen Problem wie ein Schneehaufen führt. Lockerer und luftdurchlässiger Schnee schadet dem Rasen hingegen nicht.
Aber auch bei Kahlfrost und leichten Plusgraden, d.h. auch wenn kein Schnee auf den Halmen liegt, ist vom Betreten der Rasenfläche dringend abzuraten, da die Gräser schnell brechen und sich der Boden zusätzlich verdichtet. Gerade letzteres kann im Frühjahr zu kahlen Stellen in der Rasenfläche führen. Genießen sie den Winter stattdessen lieber mit einem Buch und einem heißen Tee vor dem Kamin, der Frühling und die damit verbundenen Gartenarbeiten kommen schließlich noch früh genug.

Tipp:
Sollten sie den Rasen dennoch betreten müssen, z.B. um einen Gartenschuppen zu erreichen, so ist es sinnvoll ein paar Bretter als Laufweg auszulegen. Auf diese Weise wird ihr Gewicht besser verteilt und der Rasen nimmt weniger oder bestenfalls gar keinen Schaden.

Wie mache ich meinen Rasenmäher winterfest?

Wenn die Tage kürzer werden und der Rasen kaum noch wächst ist es an der Zeit darüber nachzudenken wie man seinen Rasenmäher am besten über den Winter bringt, schließlich soll er im Frühjahr in alter Frische wieder bereitstehen. Wer sich vor dem Einmotten einige Gedanken macht und anpackt wird im nächsten Jahr weniger Probleme haben und vor allem die Lebenszeit seines Rasenmähers verlängern.

Wie bereite ich meinen Mäher auf die lange Ruhezeit vor?

1. Tank leeren
Bei Benzinmähern sollte darauf geachtet werden, dass vor der Einlagerung kein Benzin mehr im Tank verbleit, notfalls müssen dann halt noch ein paar extra Runden gedreht werden oder der Rasenmäher bleibt im Leerlauf stehen. Leider verliert der Kraftstoff über den Winter an Zündfähigkeit und kann im Vergaser verharzen. Alternativ kann aber auch ein Kraftstoff-Additiv zum Einsatz kommen, wie es z.B. bei Autos mit Saisonkennzeichen gerne verwendet wird.



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2. Reinigung
Ein wichtiger Schritt stellt die Reinigung des Mähers dar, doch bevor damit begonnen wird sollte man einen Sicherheitshinweis beachten: Bei Benzinmähern ist es ratsam den Zündkerzenstecker zu ziehen, während Elektromäher von der Stromquelle getrennt werden sollten.
Zur optimalen Reinigung ist es wichtig die Unterseite des Mähers zu erreichen, um alle Grasreste entfernen zu können. Während Elektromäher ohne Probleme auf die Seite gekippt werden können, ist es bei Benzinmähern wichtig das die Zündkerze nach oben zeigt, ansonsten kann Öl in Luftfilter & Co. gelangen, was spätestens beim nächsten Start sicher nicht angenehm wird. Zur Reinigung der Unterseite hat sich für die Grobarbeit eine Spachtel gut bewährt, mit der alte Grasreste abgetragen werden können. Optimal ist eine Kunststoff oder Holzspachtel, da diese weniger Kratzer verursacht als eine Metallspachtel. Zum Schluss steht noch die Endreinigung mit Bürste und Wasser an um dem Rasenmäher wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Achten sie darauf, dass nirgends mehr Mährückstände zu sehen sind.

3. Wartung
Vor der endgültigen Einlagerung ist es noch ratsam einige Bauteile mit einem harzfreien Öl zu behandeln – Das gute alte Ballistol hat sich hier mehr als bewährt. In Frage kommen hierbei Gashebel, Startbügel, Mähgehäuse und Radlager. Aber Achtung: Motor und Messerwelle müssen ölfrei bleiben!
Bei Benzinmähern sollte auch einmal jährlich ein Öl- und Luftfilterwechsel durchgeführt werden. Ausserdem sollte bei allen Mähern mindestens einmal pro Saison das Messer neu geschliefen werden. Ob man diese Arbeiten lieber im Herbst oder erst im Frühjahr durchführt muss aber jeder selbst wissen. Natürlich kann man den Rasenmäher auch zum Fachmann bringen, was jedoch weitere Kosten nach sich zieht.

Ballistol hat sich als Öl bewährt

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Wo lagere ich meinen Rasenmäher am besten?
Bei Rasenmähern die einen Akku besitzen, wie z.B. Mähroboter, ist es wichtig diesen während des Winters vor Frost zu schützen. Wer den Mäher in einem Schuppen oder einer Rasenmäher Garage aufbewahrt sollte daher den Akku vorher entfernen und an einem wärmeren Ort lagern – Optimal sind Temperaturen von mindestens 10 Grad Celsius.
Für alle Rasenmäher gilt, dass sie an einem trockenen Ort gelagert werden sollten um sie im Winter vor Korrosion und anderen Feuchtigkeitsschäden zu schützen. Am besten eignet sich hierfür ein Geräteschuppen als Rasenmäher Garage oder als günstige Alternative eine Abdeckplane. Größere Geräteschuppen können auch als Garage für Rasenmähertraktoren oder Aufsitzmäher benutzt werden.

Wann ist Zeit für den letzen Rasenschnitt des Jahres?

Mitte September werden die Tage bereits spürbar kürzer, daher stellt sich für viele Menschen die Frage bis wann der Rasen eigentlich wächst bzw. bis wann gemäht werden muss, ehe der Rasenmäher in die wohlverdiente Winterpause eintreten darf. Leicht beantworten lässt sich diese Frage nicht, da jeder Herbst anders verläuft und auch innerhalb von Deutschland verschiedene klimatische Verhältnisse vorherrschen.

Rasenmähen im Herbst
Eins vorweg: Auch während des Herbstes muss der Rasen weiter gemäht werden, schließlich dauert es noch einige Zeit bis das Graswachstum zum erliegen kommt. Mäht man nun gar nicht mehr, so wird der Rasen im Winter darunter leiden. Zu hohe Halme können bei Schneefall abknicken, Krankheiten und Pilze erhalten Einzug. Ratsam ist es den normalen Mähzyklus fortzusetzen, solange es irgendwie geht. Häufig erschweren jedoch die Witterungsverhältnis,e wie Regen und Feuchtigkeit, im Herbst den Grasschnitt.



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Der Zeitpunkt für den letzten Schnitt
Das genaue Datum des letzten Mähzeitpunktes muss individuell festgelegt werden. Normalerweise geht es mit den ersten Frostnächten daher, weil der Rasen bei diesen kalten Temperaturen sein Wachstum einstellt und in den Winterschlaf geht. In Deutschland wird dies je nach Region und Herbstverlauf zwischen Mitte Oktober und Anfang November der Fall sein. Ist man der Meinung der Zeitpunkt ist gekommen, so gilt es dennoch einen relativ trockenen Tag abzuwarten, da das Mähen bei Regen und Feuchtigkeit mit einigen Problemen behaftet ist (Rasenmäher verklebt, ungleichmäßiger Schnitt).

Was gibt es beim letzten Rasenschnitt zu beachten?
Beim letzten Rasenmähen des Jahres sollte man vor allem auf die Schnitthöhe achten. Als optimal haben sich ca. 4 bis 5 cm herausgestellt um im Winter keine Probleme mit Schnee oder Eislast zu bekommen. Zu kurz darf der Rasen aber auch nicht sein, weil dies die Halme zu sehr schwächen würde.
Nach dem letzten Rasenmähen ist es wichtig die Rasenfläche regelmäßig von Laub zu befreien, damit das Gras weiterhin genügent Licht bekommt. Zu lange liegendes nasses Laub kann zu unschönen Fläcken in der Rasenfläche führen. Hält man sich an alle Regeln, so kann man sich auch noch im nächsten Frühjahr über einen gesunden und schönen Rasen freuen.

Was ist ein Luftkissenmäher?

Vielleicht hat der ein oder andere schon mal etwas von einem Luftkissenmäher gehört. Es handelt sich dabei um eine weniger bekannte Rasenmäherart, die aber auch in Deutschland seit langem erhältlich ist und durchaus seine Anhänger gefunden hat. Im Endeffekt ist der Luftkissenmäher, wie die meisten Benzin- oder Elektromäher ein Sichelmäher, bei dem ein rotierentes Messer die Gräser abschlägt. Anders als seine Artgenossen schwebt der Luftkissenmäher aber tatsächlich über dem Boden und braucht keine Räder für die Fortbewegung. Was wie eine Zukunftsvision klingt lässt sich aber leicht erklären.

Wie funktioniert ein Luftkissenmäher?
Ein Gebläse unter dem speziell geformten Gehäuse sorgt beim Luftkissenmäher für einen Überdruck, wodurch der ganze Mäher ein Stück vom Boden abhebt und auf einem Luftpolster schwebt. Die meisten Luftkissenmäher sind elektrisch betrieben, es gibt aber auch vereinzelt Modelle mit Benzinmotor. Wie alle anderen Rasenmäherarten, so ist auch der Luftkissenmäher mit mehreren Vor- und Nachteilen behaften, die schließlich seinen Einsatzbereich bestimmen.



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Welche Vorteile bietet ein Luftkissenmäher?
Der Hauptvorteil des Luftkissenmähers ist seine Beweglichkeit. Da er keinen Kontakt zum Boden hat lässt er sich spielend leicht und ohne großen Kraftaufwand in alle Richtungen bewegen und führt auch 180-Grad-Drehungen in Rekordzeit durch. Auch im ausgeschalteten Zustand ist ein Luftkissenmäher deutlich leichter als andere Rasenmäher und lässt sich sehr leicht transportieren und verstauen. Insgesamt sind die meisten Luftkissenmäher auch Wartungsärmer als radgetriebene Modelle, da einige Schwachstellen wie Radlauf und Antrieb einfach wegfallen.

Gibt es auch Nachteile?
Aufgrund ihrer Größe sind Luftkissenmäher nur für kleine Gärten zu empfehlen. Auch Fangkörbe findet man kaum, da das wechselnde Gewicht von vollem und leerem Korb kein gleichmäßiges Schweben zulassen würde. Des weiteren ist ihre Schnittleistung durch die Tatsache begrenzt, dass der erzeugte Luftstrom die Grashalme niederdrückt. Dies wiederum erfordert einen relativ häufigen Rasenschnitt, damit das Gras gar nicht erst zu hoch für den Mäher werden kann.

Für wen ist ein Luftkissenmäher geeignet?
Zum Einsatz kommt der Luftkissenmäher gerne an sehr steilen Hanglagen, da alle anderen Rasenmäher hierfür entweder ungeeignet sind oder nur mit hohem Kraftaufwand bewegt werden können. Auch andere schwer zugängliche Rasenflächen sind mit dem Luftkissenmäher leichter zu erreichen als mit anderen Mähertypen. Da seine Fortbewegung keinen oder kaum Kraftaufwand benötigt ist er auch für ältere Menschen, die ihren Rasen noch selbst mähen, geeignet.

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Wie schärfe ich ein Rasenmähermesser?

Das rotierende Messer eines Rasenmähers stumpft im Laufe der Zeit mehr und mehr ab. Äste, Steine und andere Fremdgegenstände, die in das Mähwerk geraten, beschleunigen diesen Prozess zusätzlich. Nur ein wirklich scharfes Messer führt zu einem sauberen Schnittbild, ansonsten können ausgefranste Grasspitzen zum schnelleren Austrocknen oder zu Erkrankungen an den Grashalmen führen. Eine Faustregel besagt, dass mindestens einmal pro Saison eine Schärfung durchgeführt werden sollte. Natürlich ist es am einfachsten den Rasenmäher vom Profi schärfen und Warten zu lassen, was jedoch seinen Preis hat. Da gerade das Schärfen mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst zu machen ist, kann man per „Do it yourself“ hier einiges an Geld sparen. Nachfolgend einige Tipps und Hinweise wie man sein Messer wieder scharf macht:

Vorbereitung und Ausbau
Wer einen Benzinmäher hat sollte vor Beginn der Arbeiten den Zündkerzenstecker ziehen damit der Rasenmäher keinesfalls anspringen kann. Beim Elektromäher ist es je nach Versorgungsart sinnvoll den Netzstecker zu ziehen oder den Akku zu entfernen. Als Werkzeug wird meistens ein Schraubenschlüssel, manchmal auch ein Inbusschlüssel, in der richtigen Größe benötigt, um das Messer auszubauen – Genaueres findet man notfalls in der Bedienungsanleitung. Sitzt das Messer fest ist überdies ein Gummihammer zu empfehlen um es nach entfernen der Schraube ohne Beschädigung zu lösen.



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Wie schleife ich das Messer?
Ist das Messer entfernt so muss es vor dem Schleifen fixiert werden, am besten eignet sich hierfür ein Schraubstock. Die eigentliche Arbeit kann entweder per Hand oder mit Hilfe eines Gerätes (Winkelschleifer, Bohrmaschine) ausgeführt werden. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Handschleifen
Für das Schleifen von Hand benötigt man lediglich ein Set Feilen verschiedene Stärke, optional wird aber auch ein Schleifstein für die Feinarbeit empfohlen. Beim Schleifen selbst sollte man von aussen nach innen arbeiten und nur die Schräge des Messers bearbeiten ohne dabei den Winkel der Schräge zu verändern. Um Umwuchten zu verhindern müssen beide Messerseiten gleichmässig bearbeitet werden. Auch wenn das Handschleifen länger dauern kann und meist anstrengend ist, so hat es auch einen entscheidenden Vorteil: Die Arbeit läuft kontrollierter ab und Schleiffehler lassen sich leicht korrigieren und beheben.
Falls gewünscht können abschließend mit einem Schleifstein noch Feinarbeiten vorgenommen werden um das Messer in einen optischen Neuzustand zurückzuversetzen.

Winkelschleifer
Äußerst schnell geht das Schleifen mit einem Winkelschleifer inklusive passender Schleifscheibe, was vor allem dann ein Vorteil ist falls mehrere Messer bearbeitet werden sollen. Dennoch erfordert das Arbeiten mit einem Winkelschleifer ein deutlich höheres Maß an Vorsicht, schließlich kann schon ein kleiner Ausrutscher großen Schaden am Messer hinterlassen. Empfohlen wird dieses Vorgehen nur geübteren Heimwerkern, notfalls kann vorher mit einem Stück Altmetall getestet werden.

Bohrmaschine
Eine weitere Alternative bietet das Schleifen per Bohrmaschine an. Hier gibt es spezielle Aufsätze für das Schleifen von Rasenmähermessern, teilweise mit Auswuchtkit um die gleichmäßigkeit der beiden Messerseiten zu überprüfen. Auch hier liegen die Vorteile auf der Hand: Es geht schnell und ist weniger schweißtreibend als die Handarbeit. Etwas Handwerksgeschick sollte aber auch hier vorhanden sein.

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Abschließend
Ist das Messer fertig geschliffen, so kann der Wiedereinbau mit Schrauben- oder Inbusschlüssel vorgenommen werden. Auch hier gilt: Zündkerzenkabel oder Stromquelle erst nach dem Einbau wieder anschließen. Ist alles beachtet so steht einem tollen Mähergebnis nichts mehr im Wege.

Wohin mit dem Mähgut?

Wer seinen Rasen mähen möchte steht vor einer entscheidenden Frage: Wohin mit dem anfallenden Schnittgut? Je nach höhe und größe der Rasenfläche können schnell mehrere Fangkörbe mit abgeschnittenem Gras anfallen. Ob und wie sich dieser Grasschnitt noch verwenden lässt hängt von individuellen Bedürfnissen ab. Grundsätzlich bieten sich drei Möglichkeiten an, die folgend kurz beleuchtet werden.

1. Biotonne
Eine einfache Lösung bietet sich für Gartenbesitzer mit Biotonne an: Die Grasabfälle werden sprichwörtlich in die Tonne getreten und abgeholt. Zwar erübrigt sich durch diese Vorgehen das Problem der weiteren Lagerung, dennoch ist dieses Vorgehen nicht zu empfehlen. Erstes ist das Platzangebot einer Biotonne stark begrenzt, so dass selbst Minigartenbesitzer bei häufigem Rasenschnitt ihre Probleme bekommen können und zweites lässt sich das Gras noch sinnvoll verwenden und ist daher eigentlich zu Schade zum wegschmeißen.



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2. Kompostieren
Eine elegantere Lösung bietet sich für Besitzer eines eigenen Komposthaufens an. Der Grasschnitt wird auf einem Komposthaufen gelegt damit man nach einiger Zeit Komposterde erhält, die wiederum im Garten Verwendung finden kann. Aber Achtung, auch wenn das Kompostieren sicher eine sinnvolle Verwertung darstellt, so gibt es doch auch hier etwas zu beachten: Wirft man das Gras einfach auf den Haufen, so muss man bald feststellen, dass sich das Gras nicht richtig zersetzt und üblen Geruch verbreitet. Der Grund hierfür ist einfach: Es fehlt ausreichend Sauerstoff, damit die für die Zersetzung benötigen Bakterien und Pilze richtig arbeiten können. Eine Lösung um die Verrottung zu beschleunigen ist einfach gefunden: Mischen sie ihre Grasabfälle am besten mit Strauchschnitt bzw. Häckselmaterial und einem schnellen Zersetzungsprozess steht nichts mehr im Wege.

3. Mulchen
Wer es ganz einfach möchte sollte sich mit dem sogenannten Mulchen auseinandersetzen. Hierbei wird ohne Auffangbehälter gemäht und das Schnittgut einfach liegen gelassen. Was herrlich klingt hat jedoch auch seine Tücken, denn auch beim Mulchen sollte man einige Dinge beachten um seinem Rasen keinen Schaden zuzufügen: So muss das liegenbleibende Gras möglichst fein gehäckselt werden, was einen speziellen Mulchmäher oder einen Rasenmäher mit Mulchfunktion voraussetzt – Rasenmäher-Roboter arbeiten beispielsweise ausschließlich nach dem Mulchprinzip. Außerdem darf das zu schneidende Gras nicht zu hoch sein, weswegen ein wöchentlicher Rasenschnitt unabdingbar ist, soll die Rasenfläche nicht verfilzen. Zuletzt sollte Mulchen nur bei trockenen Verhältnissen durchgeführt werden, was bei wöchentlichen Zyklen oft schwierig umzusetzen ist. Notfalls muss dann ab und an doch der Fangkorb ran.

Wer sich mit dem Mulchen noch weiter auseinandersetzen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt:
Richtig mulchen – Materialien Anwendung Bio Garten (Amazon Link).