Wann ist Zeit für den letzen Rasenschnitt des Jahres?

Mitte September werden die Tage bereits spürbar kürzer, daher stellt sich für viele Menschen die Frage bis wann der Rasen eigentlich wächst bzw. bis wann gemäht werden muss, ehe der Rasenmäher in die wohlverdiente Winterpause eintreten darf. Leicht beantworten lässt sich diese Frage nicht, da jeder Herbst anders verläuft und auch innerhalb von Deutschland verschiedene klimatische Verhältnisse vorherrschen.

Rasenmähen im Herbst
Eins vorweg: Auch während des Herbstes muss der Rasen weiter gemäht werden, schließlich dauert es noch einige Zeit bis das Graswachstum zum erliegen kommt. Mäht man nun gar nicht mehr, so wird der Rasen im Winter darunter leiden. Zu hohe Halme können bei Schneefall abknicken, Krankheiten und Pilze erhalten Einzug. Ratsam ist es den normalen Mähzyklus fortzusetzen, solange es irgendwie geht. Häufig erschweren jedoch die Witterungsverhältnis,e wie Regen und Feuchtigkeit, im Herbst den Grasschnitt.





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Der Zeitpunkt für den letzten Schnitt
Das genaue Datum des letzten Mähzeitpunktes muss individuell festgelegt werden. Normalerweise geht es mit den ersten Frostnächten daher, weil der Rasen bei diesen kalten Temperaturen sein Wachstum einstellt und in den Winterschlaf geht. In Deutschland wird dies je nach Region und Herbstverlauf zwischen Mitte Oktober und Anfang November der Fall sein. Ist man der Meinung der Zeitpunkt ist gekommen, so gilt es dennoch einen relativ trockenen Tag abzuwarten, da das Mähen bei Regen und Feuchtigkeit mit einigen Problemen behaftet ist (Rasenmäher verklebt, ungleichmäßiger Schnitt).

Was gibt es beim letzten Rasenschnitt zu beachten?
Beim letzten Rasenmähen des Jahres sollte man vor allem auf die Schnitthöhe achten. Als optimal haben sich ca. 4 bis 5 cm herausgestellt um im Winter keine Probleme mit Schnee oder Eislast zu bekommen. Zu kurz darf der Rasen aber auch nicht sein, weil dies die Halme zu sehr schwächen würde.
Nach dem letzten Rasenmähen ist es wichtig die Rasenfläche regelmäßig von Laub zu befreien, damit das Gras weiterhin genügent Licht bekommt. Zu lange liegendes nasses Laub kann zu unschönen Fläcken in der Rasenfläche führen. Hält man sich an alle Regeln, so kann man sich auch noch im nächsten Frühjahr über einen gesunden und schönen Rasen freuen.

Was ist ein Luftkissenmäher?

Vielleicht hat der ein oder andere schon mal etwas von einem Luftkissenmäher gehört. Es handelt sich dabei um eine weniger bekannte Rasenmäherart, die aber auch in Deutschland seit langem erhältlich ist und durchaus seine Anhänger gefunden hat. Im Endeffekt ist der Luftkissenmäher, wie die meisten Benzin- oder Elektromäher ein Sichelmäher, bei dem ein rotierentes Messer die Gräser abschlägt. Anders als seine Artgenossen schwebt der Luftkissenmäher aber tatsächlich über dem Boden und braucht keine Räder für die Fortbewegung. Was wie eine Zukunftsvision klingt lässt sich aber leicht erklären.

Wie funktioniert ein Luftkissenmäher?
Ein Gebläse unter dem speziell geformten Gehäuse sorgt beim Luftkissenmäher für einen Überdruck, wodurch der ganze Mäher ein Stück vom Boden abhebt und auf einem Luftpolster schwebt. Die meisten Luftkissenmäher sind elektrisch betrieben, es gibt aber auch vereinzelt Modelle mit Benzinmotor. Wie alle anderen Rasenmäherarten, so ist auch der Luftkissenmäher mit mehreren Vor- und Nachteilen behaften, die schließlich seinen Einsatzbereich bestimmen.





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Welche Vorteile bietet ein Luftkissenmäher?
Der Hauptvorteil des Luftkissenmähers ist seine Beweglichkeit. Da er keinen Kontakt zum Boden hat lässt er sich spielend leicht und ohne großen Kraftaufwand in alle Richtungen bewegen und führt auch 180-Grad-Drehungen in Rekordzeit durch. Auch im ausgeschalteten Zustand ist ein Luftkissenmäher deutlich leichter als andere Rasenmäher und lässt sich sehr leicht transportieren und verstauen. Insgesamt sind die meisten Luftkissenmäher auch Wartungsärmer als radgetriebene Modelle, da einige Schwachstellen wie Radlauf und Antrieb einfach wegfallen.

Gibt es auch Nachteile?
Aufgrund ihrer Größe sind Luftkissenmäher nur für kleine Gärten zu empfehlen. Auch Fangkörbe findet man kaum, da das wechselnde Gewicht von vollem und leerem Korb kein gleichmäßiges Schweben zulassen würde. Des weiteren ist ihre Schnittleistung durch die Tatsache begrenzt, dass der erzeugte Luftstrom die Grashalme niederdrückt. Dies wiederum erfordert einen relativ häufigen Rasenschnitt, damit das Gras gar nicht erst zu hoch für den Mäher werden kann.

Für wen ist ein Luftkissenmäher geeignet?
Zum Einsatz kommt der Luftkissenmäher gerne an sehr steilen Hanglagen, da alle anderen Rasenmäher hierfür entweder ungeeignet sind oder nur mit hohem Kraftaufwand bewegt werden können. Auch andere schwer zugängliche Rasenflächen sind mit dem Luftkissenmäher leichter zu erreichen als mit anderen Mähertypen. Da seine Fortbewegung keinen oder kaum Kraftaufwand benötigt ist er auch für ältere Menschen, die ihren Rasen noch selbst mähen, geeignet.

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Wie schärfe ich ein Rasenmähermesser?

Das rotierende Messer eines Rasenmähers stumpft im Laufe der Zeit mehr und mehr ab. Äste, Steine und andere Fremdgegenstände, die in das Mähwerk geraten, beschleunigen diesen Prozess zusätzlich. Nur ein wirklich scharfes Messer führt zu einem sauberen Schnittbild, ansonsten können ausgefranste Grasspitzen zum schnelleren Austrocknen oder zu Erkrankungen an den Grashalmen führen. Eine Faustregel besagt, dass mindestens einmal pro Saison eine Schärfung durchgeführt werden sollte. Natürlich ist es am einfachsten den Rasenmäher vom Profi schärfen und Warten zu lassen, was jedoch seinen Preis hat. Da gerade das Schärfen mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst zu machen ist, kann man per „Do it yourself“ hier einiges an Geld sparen. Nachfolgend einige Tipps und Hinweise wie man sein Messer wieder scharf macht:

Vorbereitung und Ausbau
Wer einen Benzinmäher hat sollte vor Beginn der Arbeiten den Zündkerzenstecker ziehen damit der Rasenmäher keinesfalls anspringen kann. Beim Elektromäher ist es je nach Versorgungsart sinnvoll den Netzstecker zu ziehen oder den Akku zu entfernen. Als Werkzeug wird meistens ein Schraubenschlüssel, manchmal auch ein Inbusschlüssel, in der richtigen Größe benötigt, um das Messer auszubauen – Genaueres findet man notfalls in der Bedienungsanleitung. Sitzt das Messer fest ist überdies ein Gummihammer zu empfehlen um es nach entfernen der Schraube ohne Beschädigung zu lösen.





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Wie schleife ich das Messer?
Ist das Messer entfernt so muss es vor dem Schleifen fixiert werden, am besten eignet sich hierfür ein Schraubstock. Die eigentliche Arbeit kann entweder per Hand oder mit Hilfe eines Gerätes (Winkelschleifer, Bohrmaschine) ausgeführt werden. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Handschleifen
Für das Schleifen von Hand benötigt man lediglich ein Set Feilen verschiedene Stärke, optional wird aber auch ein Schleifstein für die Feinarbeit empfohlen. Beim Schleifen selbst sollte man von aussen nach innen arbeiten und nur die Schräge des Messers bearbeiten ohne dabei den Winkel der Schräge zu verändern. Um Umwuchten zu verhindern müssen beide Messerseiten gleichmässig bearbeitet werden. Auch wenn das Handschleifen länger dauern kann und meist anstrengend ist, so hat es auch einen entscheidenden Vorteil: Die Arbeit läuft kontrollierter ab und Schleiffehler lassen sich leicht korrigieren und beheben.
Falls gewünscht können abschließend mit einem Schleifstein noch Feinarbeiten vorgenommen werden um das Messer in einen optischen Neuzustand zurückzuversetzen.

Winkelschleifer
Äußerst schnell geht das Schleifen mit einem Winkelschleifer inklusive passender Schleifscheibe, was vor allem dann ein Vorteil ist falls mehrere Messer bearbeitet werden sollen. Dennoch erfordert das Arbeiten mit einem Winkelschleifer ein deutlich höheres Maß an Vorsicht, schließlich kann schon ein kleiner Ausrutscher großen Schaden am Messer hinterlassen. Empfohlen wird dieses Vorgehen nur geübteren Heimwerkern, notfalls kann vorher mit einem Stück Altmetall getestet werden.

Bohrmaschine
Eine weitere Alternative bietet das Schleifen per Bohrmaschine an. Hier gibt es spezielle Aufsätze für das Schleifen von Rasenmähermessern, teilweise mit Auswuchtkit um die gleichmäßigkeit der beiden Messerseiten zu überprüfen. Auch hier liegen die Vorteile auf der Hand: Es geht schnell und ist weniger schweißtreibend als die Handarbeit. Etwas Handwerksgeschick sollte aber auch hier vorhanden sein.

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Abschließend
Ist das Messer fertig geschliffen, so kann der Wiedereinbau mit Schrauben- oder Inbusschlüssel vorgenommen werden. Auch hier gilt: Zündkerzenkabel oder Stromquelle erst nach dem Einbau wieder anschließen. Ist alles beachtet so steht einem tollen Mähergebnis nichts mehr im Wege.

Wohin mit dem Mähgut?

Wer seinen Rasen mähen möchte steht vor einer entscheidenden Frage: Wohin mit dem anfallenden Schnittgut? Je nach höhe und größe der Rasenfläche können schnell mehrere Fangkörbe mit abgeschnittenem Gras anfallen. Ob und wie sich dieser Grasschnitt noch verwenden lässt hängt von individuellen Bedürfnissen ab. Grundsätzlich bieten sich drei Möglichkeiten an, die folgend kurz beleuchtet werden.

1. Biotonne
Eine einfache Lösung bietet sich für Gartenbesitzer mit Biotonne an: Die Grasabfälle werden sprichwörtlich in die Tonne getreten und abgeholt. Zwar erübrigt sich durch diese Vorgehen das Problem der weiteren Lagerung, dennoch ist dieses Vorgehen nicht zu empfehlen. Erstes ist das Platzangebot einer Biotonne stark begrenzt, so dass selbst Minigartenbesitzer bei häufigem Rasenschnitt ihre Probleme bekommen können und zweites lässt sich das Gras noch sinnvoll verwenden und ist daher eigentlich zu Schade zum wegschmeißen.





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2. Kompostieren
Eine elegantere Lösung bietet sich für Besitzer eines eigenen Komposthaufens an. Der Grasschnitt wird auf einem Komposthaufen gelegt damit man nach einiger Zeit Komposterde erhält, die wiederum im Garten Verwendung finden kann. Aber Achtung, auch wenn das Kompostieren sicher eine sinnvolle Verwertung darstellt, so gibt es doch auch hier etwas zu beachten: Wirft man das Gras einfach auf den Haufen, so muss man bald feststellen, dass sich das Gras nicht richtig zersetzt und üblen Geruch verbreitet. Der Grund hierfür ist einfach: Es fehlt ausreichend Sauerstoff, damit die für die Zersetzung benötigen Bakterien und Pilze richtig arbeiten können. Eine Lösung um die Verrottung zu beschleunigen ist einfach gefunden: Mischen sie ihre Grasabfälle am besten mit Strauchschnitt bzw. Häckselmaterial und einem schnellen Zersetzungsprozess steht nichts mehr im Wege.

3. Mulchen
Wer es ganz einfach möchte sollte sich mit dem sogenannten Mulchen auseinandersetzen. Hierbei wird ohne Auffangbehälter gemäht und das Schnittgut einfach liegen gelassen. Was herrlich klingt hat jedoch auch seine Tücken, denn auch beim Mulchen sollte man einige Dinge beachten um seinem Rasen keinen Schaden zuzufügen: So muss das liegenbleibende Gras möglichst fein gehäckselt werden, was einen speziellen Mulchmäher oder einen Rasenmäher mit Mulchfunktion voraussetzt – Rasenmäher-Roboter arbeiten beispielsweise ausschließlich nach dem Mulchprinzip. Außerdem darf das zu schneidende Gras nicht zu hoch sein, weswegen ein wöchentlicher Rasenschnitt unabdingbar ist, soll die Rasenfläche nicht verfilzen. Zuletzt sollte Mulchen nur bei trockenen Verhältnissen durchgeführt werden, was bei wöchentlichen Zyklen oft schwierig umzusetzen ist. Notfalls muss dann ab und an doch der Fangkorb ran.

Wer sich mit dem Mulchen noch weiter auseinandersetzen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt:
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Wie lege ich eine neue Rasenfläche an?

Wer eine neue Rasenfläche in seinem Garten anlegen möchte muss sich vorher einige Gedanken um die Aussaat machen, möchte er mit dem Ergebnis zufrieden sein. Aber keine Angst ein neuer Rasen ist weder teuer noch extrem kompliziert und wer richtig vorgeht wird sich an einer schönen Grünfläche erfreuen können.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat?
Bevor die Arbeit beginnen kann, muss man für die Aussaat eines neuen Rasens den richtigen Zeitpunkt finden. Hier ist es grundsätzlich wichtig, dass der Erdboden überall, also auch in einigen Zentimetern Tiefe, bereits eine Temperatur von etwa 10 Grad erreicht hat. Normalerweise sollte dies je nach Region im April, spätestens aber im Mai, der Fall sein. Im Sommer hingegen wird aufgrund von Verbrennungsgefahr und oft starken Unwettern von einer Rasenneusaat abgeraden, allerdings ist auch in der Zeit ab September bis in den Oktober hinein eine Ausaat grundsätzlich empfehlenswert. Da Starkregen und Gewitter auch in Frühlings- und Herbstmonaten möglich sind, sollte der Wetterbericht vor der Aussaat genau beobachtet werden, damit der frische Samen nicht zwei Tage später herumgespült wird.





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Wie bereite ich den Boden vor?
Ist ein guter Zeitpunkt für die Aussaat gefunden kann die Arbeit beginnen. Als erstes muss der Boden richtig vorbereitet werden indem alle Steine, Wurzelstücke und Unkräuter entfernt werden – Ein Spaten oder eine Motorhacke können hier helfen. Danach sollte der gesamte Boden aufgelockert, also etwa Spatentief umgestochen, und mit einem Rechen glatt gezogen werden. Gerade Baustellenböden können durch Baumaschinen stark verdichtet sein. Wurde der Mutterboden, also die oberste Erdschicht, abgetragen, so muss dieser anschließend wieder aufgebracht werden. Es ist auch darauf zu achten, dass am Ende keine Unebenheiten mehr vorhanden sind, da diese auch auf dem späteren Rasen deutlich zu sehen wären.

Wie geht die Aussaat von statten?
Nach der Vorbereitung des Bodens sollten sie idealerweise noch ein paar Tage warten ehe der Grassamen verteilt wird. Diese Zeit kann jedoch genutzt werden um den Boden bereits mit einem Rasendünger, am besten einem Startdünger, zu versorgen. Anschließend kaufen sie eine ausreichende Menge Rasensamen (Quadratmeterangaben beachten) und bringen diesen gleichmäßig auf der Fläche auf. Dies kann entweder per Hand oder besser mit einem Streuwagen geschehen. Ist der Samen an einigen Stellen noch ungleichmäßig, so kann anschließend eine Harke bei der Verteilung helfen, wobei es sowieso sinnvoll ist den Grassamen leicht einzuharken um besseren Bodenkontakt herzustellen.

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Muss ich nach dem Säen gießen?
Der neue Grassamen benötigt nach der Aussaat ausreichend Flüssigkeit um zu keimen. Grundsätzlich werden an regenfreien Tagen vier Duschen aller zehn Minuten empfohlen. Hierfür eignet sich am besten ein passender Rasensprenger der die gesamte Fläche erreicht. Nach etwa ein bis drei Wochen sollte der Samen keimen. Anschließend sollte die Bewässerung fortgesetzt werden bis der Rasen eine Höhe von etwa 10 cm erreicht hat.

Was gibt es sonst noch zu beachten?
Während der ersten Wachstumsphase sollte der Rasen nach Möglichkeit nicht betreten werden, solange die Höhe nicht mindestens 8 bis 10 cm erreicht. Ist dies der Fall, so kann das Gras das erste mal gemäht werden – Beim ersten Schnitt jedoch nicht unter 5 cm! Anschließend ist das Aufbringen eines Langzeitdüngers sinnvoll, ehe der neue Rasen nach etwa 8 Wochen seine volle Belastbarkeit erreicht hat und dem Gartenfreund künftig viel Freude bereiten kann.

Wie verlege ich ein Mähroboter Begrenzungskabel?

Ein eigener Mähroboter ist der Traum vieler Gartenbesitzer, schließlich wird die Pflicht des oft lästigen Rasenmähens nun voll automatisiert erledigt. Bevor es soweit ist, muss der Gartenbesitzer aber noch einmal selbst Hand anlegen: Ein Begrenzungskabel muss verlegt werden.

Wozu dient ein Begrenzungskabel?
Sinn und Zweck eines Begrenzungskabels liegt darin dem Mähroboter klar zu machen welche Fläche überhaupt gemäht werden soll. Der Roboter erkennt den Draht und weiß daher, dass er es nicht überfahren darf. Beginn und Endpunkt des Kabels stellt die Ladestation des Mähroboters dar, weil hier auch der Draht des Begrenzungskabels mit Strom versorgt wird. Die Funktionsweise ist relativ simpel: Der Draht wird unter leichte (ungefährliche) Spannung gesetzt, wodurch ein schwaches Magnetfeld entsteht. Der Mähroboter erkennt dieses nun als Begrenzung und hält sich daran.





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Wie verlege ich das Begrenzungskabel richtig?
Bevor es ans verlegen geht, sollte der Rasen noch einmal mit einem herkömmlichen Rasenmäher gemäht werden, um besser arbeiten zu können. Danach muss die Frage geklärt werden ob eine oberirdische oder eine unterirdische Verlegung gewünscht ist.

Oberirdische Verlegung
Diese Variante ist mit deutlich weniger Schwierigkeiten verbunden und es ist deutlich einfacher im nachhinein noch Änderungen vorzunehmen. Ausserdem wächst das Begrenzungskabel nach ca. einem Monat sowieso ein und ist anschließend nicht mehr oder kaum noch zu sehen.
Beim Verlegen beginnt man an der Ladestation und verlegt das Kabel straff rund um die gewünschte Fläche. Dabei sind die vom Hersteller vorgegebenen Abstände zur Rasenkante oder zu Mauern unbedingt einzuhalten. In regelmäßigen Abständen werden Einschlaghaken in den Boden getrieben um das Kabel zu sichern. Ecken sollten mit zwei aufeinanderfolgenden 45 Grad winkeln versehen werden, da dies für den Roboter deutlich unproblematischer ist als ein 90 Grad Winkel. Auf keinen Fall darf der Draht sich selbst kreuzen!

Unterirdische Verlegung
Obwohl diese Variante mit deutlich mehr Arbeit verbunden ist hat sie auch ihre Vorteile, weil das Kabel deutlich besser vor Beschädigungen geschützt ist (Siehe auch Sicherheitshinweise). Vor der unterirdischen Verlegung muss man sich darüber im Klaren sein, dass Mähroboter das Kabel nur bis ca. 20 cm Tiefe erkennen können, genauere Details findet man hier in der jeweiligen Bedienungsanleitung.
Ist die Tiefe geklärt, so geht es an die Vorbereitung: Am sinnvollsten ist eine vorherige Markierung mit Pflöcken und Schnüren. Danach sollte der Rasen entlang der Wegstreck inklusive Wurzeln abgestochen und zur Seite gelegt werden, ehe das Kabel in der Erdspalte platziert wird. Es ist darauf zu achten, dass das Begrenzungskabel bei der unterirdischen Verlegung nicht zu stark unter Spannung steht. Zum Schluss kann der Rasen wieder eingesetzt und festgetreten werden. Wer sich Arbeit sparen möchte kann auch auf eine Kabelverlegemaschine zurückgreifen.

Was mache ich mit Hindernissen wie z.B. einem Gartenteich?
Oftmals gibt es innerhalb der Mähfläche Objekte die für den Mähroboter eine Gefahr darstellen (z.B. Gewässer) oder die einfach nicht befahren werden sollen (z.B. ein Blumenbeet). Zum Glück gibt es hierfür eine recht einfache Lösung diese mit auszuschließen:
Ist man beim Verlegen auf Höhe des Hindernisses angekommen, so verlegt man das Kabel vom Rand des Gartens bis zum Hindernis, anschließend einmal um das Hindernis herum und, das ist wichtig, parallel zum Hinweg wieder zum Rand des Gartens zurück. Die beiden Kabel für Hin- und Rückweg zum Hindernis müssen also genau parallel nebeneinander verlaufen ohne sich zu kreuzen. Am besten befestigt man sie hier mit ein und demselben Haken. Der Mähroboter nimmt parallel verlaufende Kabel nicht wahr und kann diese Stelle nun ohne Problem überfahren. Zur Veranschaulichung hier noch eine kleine Skizze:

Verlauf Begrenzungskabel

Was ist ein Suchkabel?
Einige Mähroboter haben zusätzlich zum Begrenzungskabel auch ein Suchkabel. Der Zweck diese Kabels dient dazu den Roboter schneller zur Ladestation zurückzuführen und/oder ihn an gewissen stellen im Garten anfangen zu lassen. Das Suchkabel wird wie ein Begrenzungskabel verlegt, beginnt aber in der Mitte der Ladestation und führt auf die Rasenfläche. Genauere Informationen kann man der jeweiligen Bedienungsanleitung entnehmen.

Sicherheitshinweise
Nachdem ein Begrenzungskabel verlegt wurde ist es wichtig dies vor Schäden zu bewahren um eine dauerhafte Funktion sicherzustellen. Daher dürfen im Bereich des Kabels keinesfalls Vertikutierer eingesetzt werden, da diese das Kabel zerstören würden. Auch auf den Einsatz anderer Rasenmäher oder Rasentrimmer sollte, zumindest bei oberirdischer Verlegung, im Bereich des Kabels verzichtet werden. Darüber hinaus muss man auch darauf acht geben, dass keine Tiere das Kabel herausziehen oder gar beschädigen.

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  • Definition des zu mähenden Bereichs: Durch das Eingrenzen der Gartenfläche mit dem GARDENA Begrenzungskabel erkennt der Rasenroboter die zu mähenden Flächen
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Was ist ein Rasentrimmer?

Ein Rasentrimmer, in leistungsstarker Version auch Motorsense oder Freischneider genannt, ist ein mit Motor bestücktes Gerät zum mähen von Gras und Gestrüpp. Für den Privatgebrauch sind Rasentrimmer normalerweise elektrisch angetrieben, in der Forstwirtschaft kommen aber auch benzinbetriebene Modelle zum Einsatz. Der Motor eines Trimmers treibt mittels Welle ein rotierendes Schneidwerkzeug an, welches meist aus robusten Nylonfäden oder messerscharfen Kunststoffflügeln besteht. Stärkere Geräte haben auch Messerscheiben aus Metall.

Wozu brauche ich einen Rasentrimmer?
Rasentrimmer kommen überall da zum Einsatz wo ein Rasenmäher an seine Grenzen stößt. Gerade die Rasenkante, oft mit Steinen oder einem Beet begrenzt, ist vom Rasenmäher nicht komplett erreichbar. Auch Gras in kleinen Ecken und unter Büschen und Sträuchern sind für das handliche Gerät kein Problem. Während ein normaler Rasenmäher also eher für die groben Arbeiten gedacht ist, stellt ein Rasentrimmer das richtige Werkzeug für die Feinarbeiten da.

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Was muss ich beim Rasentrimmen beachten?
Auch wenn normale Rasentrimmer einfach zu bedienen sind, sollte man sich vor dem Einsatz Gedanken über die Sicherheit machen. Da das Schneidewerkzeug der Trimmer offen liegt ist festes Schuhwerk, idealerweise Sicherheitsschuhe, während der Arbeiten absolute Pflicht. Ausserdem sollte sich während des Trimmens keine weitere Person im näheren Umkreis aufhalten, schließlich besteht auch die Gefahr von herumfliegenden Steinen etc.

Wann darf man in Deutschland Rasenmähen?

Wer sich keinen Ärger mit den Nachbarn einfangen möchte und keine Lust auf einen Bußgeldbescheid hat, für den ist es unabdingbar sich mit den Gesetzlichen Bestimmungen rund ums Rasenmähen in Deutschland zu befassen. 1992 wurden diese in der so genannten Rasenmäherlärm-Verordnung festgeschrieben, ehe im September 2002 die deutlich umfangreichere Geräte- und Maschinenlärmschutz-Verordnung verabschiedet wurde. Neben Rasenmähern unterliegen auch andere Gerätschaften wie z.B. Laubsauger oder Kettensägen einer zeitlichen Beschränkung.

An welchen Tagen ist Rasenmähen verboten?
Rasenmähen ist in Deutschland an allen Sonntagen und allen gesetzlichen Feiertagen verboten.

Zu welchen Uhrzeiten darf ich mähen?
Normale Rasenmäher dürfen von 7:00 bis 20:00 Uhr betrieben werden. Darüber hinaus ist für Freischneider und Rasentrimmer eine Mittagsruhe von 13:00 bis 15:00 Uhr einzuhalten. Noch weiter geht das Gesetz bei besonders lauten Geräten wie z.B. Laubbläsern, deren Betrieb nur zwischen 9:00-13:00 und 15:00-17:00 Uhr erlaubt ist.





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Tipp
Obwohl der Betrieb eines Benzinmähers normalerweise auch während der Mittagszeit erlaubt ist, so gebührt es der gegenseitigen Rücksichtnahme den Motor zu dieser Zeit abzustellen, wenn sich im unmittelbaren Umkreis ihres Gartens andere Wohneinheiten befinden.

Gibt es Ausnahmen?
Ja, denn die Lärmschutzverordnung gilt nur für einige Orte z.B. Wohn- oder Erholungsgebiete. In Gewerbe-, Industrie- oder Mischgebieten kommt sie normalerweise nicht zur Anwendung. Allerdings können weiterführende Vorschriften einzelner Länder und Kommunen auch weitere Gebiete mit einschließen, daher ist es wichtig sich vorher genau zu Informieren.
Im übrigen unterliegen manuelle Geräte wie Handrasenmäher oder Scheren keinen Ruhezeiten und dürfen theoretisch auch Nachts verwendet werden.

Weiterführende Informationen
Der Gesetzestext zur Geräte- und Maschinenlärmschutz-Verordnung ist vollständig abrufbar unter https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_32/32._BImSchV.pdf