Wie verlege ich ein Mähroboter Begrenzungskabel?

Ein eigener Mähroboter ist der Traum vieler Gartenbesitzer, schließlich wird die Pflicht des oft lästigen Rasenmähens nun voll automatisiert erledigt. Bevor es soweit ist, muss der Gartenbesitzer aber noch einmal selbst Hand anlegen: Ein Begrenzungskabel muss verlegt werden.

Wozu dient ein Begrenzungskabel?
Sinn und Zweck eines Begrenzungskabels liegt darin dem Mähroboter klar zu machen welche Fläche überhaupt gemäht werden soll. Der Roboter erkennt den Draht und weiß daher, dass er es nicht überfahren darf. Beginn und Endpunkt des Kabels stellt die Ladestation des Mähroboters dar, weil hier auch der Draht des Begrenzungskabels mit Strom versorgt wird. Die Funktionsweise ist relativ simpel: Der Draht wird unter leichte (ungefährliche) Spannung gesetzt, wodurch ein schwaches Magnetfeld entsteht. Der Mähroboter erkennt dieses nun als Begrenzung und hält sich daran.

Wie verlege ich das Begrenzungskabel richtig?
Bevor es ans verlegen geht, sollte der Rasen noch einmal mit einem herkömmlichen Rasenmäher gemäht werden, um besser arbeiten zu können. Danach muss die Frage geklärt werden ob eine oberirdische oder eine unterirdische Verlegung gewünscht ist.

Oberirdische Verlegung
Diese Variante ist mit deutlich weniger Schwierigkeiten verbunden und es ist deutlich einfacher im nachhinein noch Änderungen vorzunehmen. Ausserdem wächst das Begrenzungskabel nach ca. einem Monat sowieso ein und ist anschließend nicht mehr oder kaum noch zu sehen.
Beim Verlegen beginnt man an der Ladestation und verlegt das Kabel straff rund um die gewünschte Fläche. Dabei sind die vom Hersteller vorgegebenen Abstände zur Rasenkante oder zu Mauern unbedingt einzuhalten. In regelmäßigen Abständen werden Einschlaghaken in den Boden getrieben um das Kabel zu sichern. Ecken sollten mit zwei aufeinanderfolgenden 45 Grad winkeln versehen werden, da dies für den Roboter deutlich unproblematischer ist als ein 90 Grad Winkel. Auf keinen Fall darf der Draht sich selbst kreuzen!

Unterirdische Verlegung
Obwohl diese Variante mit deutlich mehr Arbeit verbunden ist hat sie auch ihre Vorteile, weil das Kabel deutlich besser vor Beschädigungen geschützt ist (Siehe auch Sicherheitshinweise). Vor der unterirdischen Verlegung muss man sich darüber im Klaren sein, dass Mähroboter das Kabel nur bis ca. 20 cm Tiefe erkennen können, genauere Details findet man hier in der jeweiligen Bedienungsanleitung.
Ist die Tiefe geklärt, so geht es an die Vorbereitung: Am sinnvollsten ist eine vorherige Markierung mit Pflöcken und Schnüren. Danach sollte der Rasen entlang der Wegstreck inklusive Wurzeln abgestochen und zur Seite gelegt werden, ehe das Kabel in der Erdspalte platziert wird. Es ist darauf zu achten, dass das Begrenzungskabel bei der unterirdischen Verlegung nicht zu stark unter Spannung steht. Zum Schluss kann der Rasen wieder eingesetzt und festgetreten werden. Wer sich Arbeit sparen möchte kann auch auf eine Kabelverlegemaschine zurückgreifen.

Was mache ich mit Hindernissen wie z.B. einem Gartenteich?
Oftmals gibt es innerhalb der Mähfläche Objekte die für den Mähroboter eine Gefahr darstellen (z.B. Gewässer) oder die einfach nicht befahren werden sollen (z.B. ein Blumenbeet). Zum Glück gibt es hierfür eine recht einfache Lösung diese mit auszuschließen:
Ist man beim Verlegen auf Höhe des Hindernisses angekommen, so verlegt man das Kabel vom Rand des Gartens bis zum Hindernis, anschließend einmal um das Hindernis herum und, das ist wichtig, parallel zum Hinweg wieder zum Rand des Gartens zurück. Die beiden Kabel für Hin- und Rückweg zum Hindernis müssen also genau parallel nebeneinander verlaufen ohne sich zu kreuzen. Am besten befestigt man sie hier mit ein und demselben Haken. Der Mähroboter nimmt parallel verlaufende Kabel nicht wahr und kann diese Stelle nun ohne Problem überfahren. Zur Veranschaulichung hier noch eine kleine Skizze:

Verlauf Begrenzungskabel

Was ist ein Suchkabel?
Einige Mähroboter haben zusätzlich zum Begrenzungskabel auch ein Suchkabel. Der Zweck diese Kabels dient dazu den Roboter schneller zur Ladestation zurückzuführen und/oder ihn an gewissen stellen im Garten anfangen zu lassen. Das Suchkabel wird wie ein Begrenzungskabel verlegt, beginnt aber in der Mitte der Ladestation und führt auf die Rasenfläche. Genauere Informationen kann man der jeweiligen Bedienungsanleitung entnehmen.

Sicherheitshinweise
Nachdem ein Begrenzungskabel verlegt wurde ist es wichtig dies vor Schäden zu bewahren um eine dauerhafte Funktion sicherzustellen. Daher dürfen im Bereich des Kabels keinesfalls Vertikutierer eingesetzt werden, da diese das Kabel zerstören würden. Auch auf den Einsatz anderer Rasenmäher oder Rasentrimmer sollte, zumindest bei oberirdischer Verlegung, im Bereich des Kabels verzichtet werden. Darüber hinaus muss man auch darauf acht geben, dass keine Tiere das Kabel herausziehen oder gar beschädigen.

Aktueller Begrenzungskabel Tipp

Was ist ein Rasentrimmer?

Ein Rasentrimmer, in leistungsstarker Version auch Motorsense oder Freischneider genannt, ist ein mit Motor bestücktes Gerät zum mähen von Gras und Gestrüpp. Für den Privatgebrauch sind Rasentrimmer normalerweise elektrisch angetrieben, in der Forstwirtschaft kommen aber auch benzinbetriebene Modelle zum Einsatz. Der Motor eines Trimmers treibt mittels Welle ein rotierendes Schneidwerkzeug an, welches meist aus robusten Nylonfäden oder messerscharfen Kunststoffflügeln besteht. Stärkere Geräte haben auch Messerscheiben aus Metall.

Wozu brauche ich einen Rasentrimmer?
Rasentrimmer kommen überall da zum Einsatz wo ein Rasenmäher an seine Grenzen stößt. Gerade die Rasenkante, oft mit Steinen oder einem Beet begrenzt, ist vom Rasenmäher nicht komplett erreichbar. Auch Gras in kleinen Ecken und unter Büschen und Sträuchern sind für das handliche Gerät kein Problem. Während ein normaler Rasenmäher also eher für die groben Arbeiten gedacht ist, stellt ein Rasentrimmer das richtige Werkzeug für die Feinarbeiten da.

Aktueller Rasentrimmer Tipp

Was muss ich beim Rasentrimmen beachten?
Auch wenn normale Rasentrimmer einfach zu bedienen sind, sollte man sich vor dem Einsatz Gedanken über die Sicherheit machen. Da das Schneidewerkzeug der Trimmer offen liegt ist festes Schuhwerk, idealerweise Sicherheitsschuhe, während der Arbeiten absolute Pflicht. Ausserdem sollte sich während des Trimmens keine weitere Person im näheren Umkreis aufhalten, schließlich besteht auch die Gefahr von herumfliegenden Steinen etc.

Weka Mährobotergarage

Beschreibung
Die Weka Mährobotergarage beschützt den kleinen Gartenhelfer dank seiner Rechteckigen Bitumen-Dachschindeln vor Umwelteinflüssen und hat eine Abmessung von 75 (Länge) x 67 (Breite) x 71 (Höhe) cm. Die Einfahrtsöffnung ist mit 56 cm Breite und 45 cm Höhe für die meisten Mähroboter geeignet, ein vorheriges Nachmessen ist aber natürlich dennoch Pflicht. Da die Rasenmäher Garage als Selbstbausatz geliefert wird, ist handwerkliches Geschick nicht verkehrt. Zusätzlich empfiehlt sich ein fester Untergrund für die Garage, da das Holz direkt auf Gras Feuchtigkeit zieht.

Besonderheiten
Das Dach der Weka Mährobotergarage ist abnehmbar, womit man leicht an den Mäher kommen kann. Die Ecken sind mit einem stabilen Eckpfosten gesichert und dank einer Stirnleiste auch vor Witterung geschützt. Neben der unten verlinkten naturbelassenen Variante sind auch farbige Garagen verfügbar, allerdings zu einem teuereren Preis.

Kundenrezensionen
Hauptkritikpunkt bei den Amazonkunden ist der Aufbau. Die Garage wird als Bausatz geliefert, es ist nichts vorgebohrt und an den Eckverbindungen muss sogar noch mit der Säge ran. Ohne Werkzeug und ohne handwerkliches Geschick ist die Garage daher nicht zu Empfehlen. Die Aufbauzeit beträgt laut Rezensionen zwischen 3 und 5 Stunden.
Steht das Objekt aber erstmal sind die meisten Kunden damit zu frieden und loben die schöne Optik.

Angaben (laut Hersteller)
Einfahrtsöffnung: Breite 56 cm x Höhe 45 cm
Maße: Gesamthöhe: 71 cm Seitenwandhöhe: 51 cm Tiefe: 75 cm Breite: 67 cm
Wand: 21 mm starke Wandbohlen
Dach: 18 mm starke OSB-Platten inkl. Bitumendachschindeln (anthrazit)
Dachüberstände: vorn 11 cm, hinten 11 cm, Seiten ca. 11 cm
Gewicht: 51 Kilogramm

(Bewertung aufgrund von Produktinformationen und Kundenrezensionen)

Der BRAST 4 in 1 BENZIN Rasenmäher von Briggs & Stratton

Beschreibung
Der BRAST 4 in 1 BENZIN Rasenmäher von Briggs & Stratton ist mit einem 4-Takt Motor ausgestattet und bringt bei 140 ccm Hubraum eine Leistung von 2,7 PS. Aufgrund seiner Schnittbreite von 46 cm und seinem relativ großen Fangkorb mit 60 Litern ist er für Rasenflächen bis 1.500 m² ausgelegt. Höhenverstellbarer Griff und Radantrieb gehören zur Grundausstattung.

Besonderheiten
Der BRAST 4 in 1 BENZIN Rasenmäher bringt gleich vier Mähfunktionen mit: So hat man die Wahl zwischen Mähen (Auswurf hinten), Seitenauswurf, Sammeln (Fangkorb) oder Mulchen. Ausserdem besitzt der Mäher ein Easy-Clean-Reinigungssystem, wodurch Innengehäuse und Schneidwerk einfach mittels Gartenschlauchanschluss gereinigt werden können. Die Kugelgelagerten Big-Wheeler-Räder erleichtern die Arbeit auch auf unebenen Untergrund.

Kundenrezensionen
Die meisten Amazon Kunden loben die Handhabung und die Mähleistung des BRAST 4 in 1 BENZIN Rasenmäher. Auch die Optik des Rasenmähers wird positiv hervorgehoben.
Häufiger bemängelt wurden die Haken des Grasfangkorbes, die leicht brechen können. Ausserdem scheinen einige Kunden Probleme mit der Höhenverstellung zu haben.

Technische Angaben (laut Hersteller)
Motor: Luftgekühlter 4 Takt OHV von Briggs&Stratton 500 E Series
Hubraum: 140ccm
Leistung: 1,94kW (2,7 PS) bei Nenndrehleistung 2700U/Min
Schnittbreite 460mm
Kraftstoff: Super Bleifrei
Gewicht: 29,5kg
Abmessungen: 770x550x530mm
Grasfangsack: 60l
Fahrgeschwindigkeit: ca. 3km/h
Selbstantrieb mit Markengetriebe General Transmissions
verstellbare Schnitthöhe: zentral 8stufig 30-80mm
Schalldruckpegel Lpa 83,3dB(A)
Schalleistungspegel Lwa 96 dB(A)

(Bewertung aufgrund von Produktinformationen und Kundenrezensionen)

Wann darf man in Deutschland Rasenmähen?

Wer sich keinen Ärger mit den Nachbarn einfangen möchte und keine Lust auf einen Bußgeldbescheid hat, für den ist es unabdingbar sich mit den Gesetzlichen Bestimmungen rund ums Rasenmähen in Deutschland zu befassen. 1992 wurden diese in der so genannten Rasenmäherlärm-Verordnung festgeschrieben, ehe im September 2002 die deutlich umfangreichere Geräte- und Maschinenlärmschutz-Verordnung verabschiedet wurde. Neben Rasenmähern unterliegen auch andere Gerätschaften wie z.B. Laubsauger oder Kettensägen einer zeitlichen Beschränkung.

An welchen Tagen ist Rasenmähen verboten?
Rasenmähen ist in Deutschland an allen Sonntagen und allen gesetzlichen Feiertagen verboten.
Zu welchen Uhrzeiten darf ich mähen?
Normale Rasenmäher dürfen von 7:00 bis 20:00 Uhr betrieben werden. Darüber hinaus ist für Freischneider und Rasentrimmer eine Mittagsruhe von 13:00 bis 15:00 Uhr einzuhalten. Noch weiter geht das Gesetz bei besonders lauten Geräten wie z.B. Laubbläsern, deren Betrieb nur zwischen 9:00-13:00 und 15:00-17:00 Uhr erlaubt ist.

Tipp
Obwohl der Betrieb eines Benzinmähers normalerweise auch während der Mittagszeit erlaubt ist, so gebührt es der gegenseitigen Rücksichtnahme den Motor zu dieser Zeit abzustellen, wenn sich im unmittelbaren Umkreis ihres Gartens andere Wohneinheiten befinden.

Gibt es Ausnahmen?
Ja, denn die Lärmschutzverordnung gilt nur für einige Orte z.B. Wohn- oder Erholungsgebiete. In Gewerbe-, Industrie- oder Mischgebieten kommt sie normalerweise nicht zur Anwendung. Allerdings können weiterführende Vorschriften einzelner Länder und Kommunen auch weitere Gebiete mit einschließen, daher ist es wichtig sich vorher genau zu Informieren.
Im übrigen unterliegen manuelle Geräte wie Handrasenmäher oder Scheren keinen Ruhezeiten und dürfen theoretisch auch Nachts verwendet werden.

Weiterführende Informationen
Der Gesetzestext zur Geräte- und Maschinenlärmschutz-Verordnung ist vollständig abrufbar unter https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_32/32._BImSchV.pdf