Wann lohnt sich ein Rasentraktor?

Viele Menschen träumen von einem Rasentraktor oder Aufsitzmäher für ihr Grundstück, einfach hinsetzen und über den Rasen fahren. Ganz so einfach ist die Lage aber nicht und schnell kann die Sache auch nach hinten losgehen, wenn z.B. Engstellen nicht passiert werden können oder die Unterhaltskosten in nicht geplanten Höhen liegen. Daher sollte man vor der Anschaffung eines solchen Gerätes genau abwägen, ob es sich für den eigenen Garten eignet.

Welche Vorteile bietet ein Rasentraktor?
Ein großer Vorteil von Rasentraktoren und auch Aufsitzmähern (welche meist etwas kleiner sind), ist neben der Bequemlichkeit, die deutliche größere Schnittbreite gegenüber herkömmlichen Rasenmähern. Dadurch lässt sich beim Mähen, unter den richtigen Voraussetzungen, eine deutliche Zeitersparnis erreichen. Auch was die Leistung angeht, sind Rasentraktoren deutlich überlegen, was sich bei hohem und dichtem Gras ebenfalls positiv bemerkbar macht.
Darüber hinaus lassen sich viele Rasentraktoren vielseitig einsetzen und sind mit dem richtigen Zubehör auch als Streu- oder Räumfahrzeuge, z.B. für Schnee, geeignet (Siehe hierzu auch: Schneeräumen mit dem Rasentraktor).

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Wo hat ein Rasentraktor Probleme?
Ein Rasenmähertraktor ist wunderbar für große freie Wiesen und spart dank seiner Schnittbreite enorm viel Zeit. Anders kann es aber schon aussehen, wenn im Garten viele Engstellen oder gar Steilhänge vorhanden sind, die zwar mit einem normalen Rasenmäher, jedoch nicht mit einem breiten Rasentraktor passiert werden können. Auch viele Hindernisse, wie z.B. Bäume, die sich auf der zu mähenden Wiese befinden, fressen den Zeitgewinn oft wieder auf. Zwar kann auch ein Rasentraktor oder Aufsitzmäher um die Bäume mähen, aber das häufige zurücksetzen und rangieren kann schnell zur Belastung werden, z.B. bei einem Obstgarten.
Je nach Garten kann es auch ein Kompromiss sein, die großen Flächen mit einem Rasentraktor zu mähen und schwierige Stellen nachträglich mit einem kleineren Rasenmäher zu bearbeiten.

Spielen die Kosten eine Rolle?
Bekannt sein dürfte, dass Rasentraktor und Aufsitzmäher mit deutlich höheren Anschaffungskosten verbunden sind, als andere Rasenmähertypen. Was vielen aber vorher oft nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass auch die Unterhaltskosten normalerweise deutlich über denen anderer Rasenmäher liegen. Dies liegt neben höheren Energiekosten auch an der Wartung: Eine professionelle Inspektion kostet einfach mehr, als z.B. bei einem normalen Benzin- oder gar einem Elektromäher. Auch Reparaturen oder Ersatzteile werden meist stärker zu Buche schlagen.

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Was gibt es sonst noch zu beachten?
Unter bestimmten Umständen wird für einen Rasentraktor ein Führerschein benötigt, dies trifft allerdings nicht zu wenn er nur auf dem eigenen Grundstück bewegt wird. Anders sieht es aus, wenn für das erreichen der Mähfläche eine Straße benutzt werden muss oder im Winter der öffentliche Gehweg geräumt wird – Hier muss unter Umständen eine Fahrerlaubnis vorhanden sein. Dies triff dann für alle Rasentraktoren oder Aufsitzmäher mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h zu, hier ist eine Fahrerlaubniss der Klasse L nötig. Fährt der Rasenmäher langsamer, reicht ein Mindestalter von 15 Jahren um ihn auf öffentlichem Gelände zu bewegen.
Ein letzter wichtiger Punkt ist der Versicherungsschutz, z.B. wenn der Rasentraktor auf der Straße bewegt wird. Hier sollte normalerweise die private Haftpflichtversicherung einspringen, solange Rasentraktoren nicht ausgeschlossen sind und die Höchstgeschwindigkeit bei unter 20 km/h liegt. Daher sollte man sich notfalls vorher bei seiner Versicherung erkundigen.